Nicht nur in der Presse, sondern auch in Unternehmen im gesamten Land wurde viel zu den Äußerungen von Marie-Christine Ostermann, der Vorsitzenden des Verbands der Familienunternehmer, und ihrer Öffnung zur AfD diskutiert.
Mein Statement zur Ankündigung des Verbands der Familienunternehmer, künftig auch Gespräche mit der AfD aufnehmen zu wollen:
Berlin, 25.11.2025: Als Mittelständlerin und Familienunternehmerin ist für mich klar: Das, wofür die AfD steht, hat mit den Werten eines Familienunternehmens nichts zu tun.
Vielfalt, Verantwortung, Fairness – all das negiert die AfD. Stattdessen stimmt sie einen Abgesang auf die deutsche Wirtschaft an, will uns in die Abhängigkeit von Autokraten (zurück)führen und genau jene Resilienz schwächen, für die Mittelstand und Handwerk als starke, dezentrale Arbeitgeber stehen.
Ihr Verhalten und ihr Umgang mit Frauen, Minderheiten und Menschen mit Migrationsgeschichte widersprechen allem, was in unseren Betrieben täglich gelebt wird und was Bereicherung und Notwendigkeit gleichermaßen für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist.
Die Lage deutscher KMU ist ernst – aktuelle Zahlen zeigen das deutlich. Deshalb braucht es jetzt echte Mittelstands- und Handwerkspolitik: eine Stromsteuersenkung für alle Betriebe, einen echten Schub für die Digitalisierung in diesem Land und verpflichtende Praxischecks für neue Gesetze. Und: Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz muss in zusätzliche Investitionen gehen, um Deutschlands Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen und damit gleichzeitig die deutsche Wirtschaft anzukurbeln.