Arbeits- und Fachkräfteeinwanderung in der Praxis: Anwerbung, Herausforderungen und Perspektiven
Hierüber sprachen wir bei unserem Fachgespräch am 03. November zur Arbeits- und Fachkräfteeinwanderung– gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Praxis und Forschung.
Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Chancen der internationalen Rekrutierung: Wie gehen Betriebe mit Sprachbarrieren um und was brauchen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, um internationale Fachkräfte erfolgreich ins Team zu holen? Denn es geht um mehr als Anwerbung, Arbeitsvertrag und Visum. Auch nach der Ankunft in Deutschland braucht es Unterstützung, von der Integration über Sprachförderung bis hin zur Wohnungssuche.
Die Realität ist auch: Die Gewinnung internationaler Fachkräfte erfordert viel persönlichen Einsatz und vor allem Zeit. Gerade kleine und mittlere Unternehmen stoßen dabei oft an ihre Grenzen. Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen und mehr Planungssicherheit. Wir haben außerdem darüber diskutiert, wie bewährte Wege wie die Westbalkanregelung auch für weitere Partnerländer und Branchen genutzt werden können.
Ein herzliches Dankeschön an meine Panel-Gäste Kathleen Exner, Personalleiterin der Bäckerei Exner, und Alexander Burstedde, Senior Economist für Qualifizierung und Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft (IW), die mit ihren wertvollen Einblicken, praktischen und wissenschaftliche Erfahrungen und Impulse ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnten.

Klar ist, es fehlt massiv an Fachkräften. Aber noch mehr fehlt: ein System, das internationale Talente zügig produktiv macht und willkommen heißt. Lamya Kaddor und ich nehmen die Impulse mit für unsere weitere parlamentarische Arbeit.